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Tag 1-5

Autor: Finn | Datum: 03 September 2013, 10:42 | 1 Kommentare

Hier die Tage 1 bis 5. Viel Gesehen und erlebt. Um die Ordnung zu erhalten, dieses Format > einfach auf (weiter) klicken

 

 

Info : Wer die Bilder größer sehen möchte, kann einfach auf mein Album gehen. Leider ist die Qualität nicht so schön im Internet. :)

 

Tag 1  -  Hallo Sri Lanka

Vom ersten Tag kann ich vielleicht noch nicht so viel berichten. Als ich mich in Dubai von meinem Mitreisenden Johannes trennte (Grüße an dich), war ich ganz froh, dass ich nur noch einen Flug vor mir hatte und nicht ganz so lang wie er, nach Botswana, reisen musste. Allgemein war die ganze Reise gut erträglich und brachte nur die üblichen Probleme wie Rückenschmerzen und schlechten Schlaf. Angekommen am Flughafen in Sri Lanka, wurde meine Einreise um eine gewisse Zeit verzögert. Ich sollte wohl nicht direkt mit meinem Pass die Kontrolle durchlaufen, sondern durfte von Büro zu Büro laufen und so mein Visum, Pass und Aufenthaltsgrund überprüfen und letzten Endes auch bestätigen lassen. Meine Taschen hatte ich schnell beisammen (da niemand mehr da war) und konnte so von der wartenden Priscilla abgeholt werden.

Das Erste was ich von diesem Tag richtig berichten kann, was mir direkt aufgefallen ist, dass man nicht nur von den Personen, die auf einen warten (mit einem arbeiten) freundlich begrüßt wird, sondern auch von Leuten, die man eigentlich nicht kennt und einfach auf der Straße trifft.

Wir haben dann schnell was gegessen und sind sofort zum Gästehaus gefahren, in dem ich zurzeit lebe. Den restlichen Tag habe ich eigentlich nur geschlafen und versucht erst mal an zu kommen.

Hier ein paar Bilder des Gäste-Bereichs, welcher mittlerweile (am 5.Tag) schön eingelebt ist.

 


Mein Zimmer :)

 

Eigenes Badezimmer

Dieser Gast lebt in der Küche. (Küchen-Bild kommt noch)

 

Tag 2 – Conference &  Menschen treffen

Morgens wurde ich abgeholt und auf ging es zum Methodist Office. Zu der Zeit gab es eine riesige Konferenz aller Gemeinden, in der auch Vertreter aus England zu Gast waren. Dort traf ich dann auch Selina, eine Freiwillige aus Essen, die für 6 Monate in Sri Lanka leben wird. Die Konferenz befasste sich mit Themen wie Finanzen, Wahlen, Projekten und vielem mehr, was teilweise sehr spannend war und teilweise leider auch echt ermüdend. Über die verschiedenen Themen wurde abgestimmt und diskutiert, bis eine allgemeine Zufriedenheit herrschte.

Ich habe an dem Tag echt viele Leute aus verschiedenen Ländern und vielen Teilen Sri Lankas kennen gelernt und man ist ein bisschen ins Gespräch gekommen. Vor Ort musste ich dann meine Fähigkeit mit den Fingern zu essen trainieren. Es gab Reis und Chicken. Zum Glück mag ich diese Kombination echt gerne, es gibt sie eigentlich jeden Tag :D Viel mehr ist an dem Tag auch nicht passiert, vielleicht bieten die Bilder einen besseren Einblick in die Konferenz.

  

 

 

Tag 3 – Conference & Colombo erkunden

Bevor man mich richtig fragte, wurde festgelegt, dass ich an diesem 3. Tag ausschlafen durfte. Fand ich gar nicht mal so schlecht. Um 11 ging es dann zur Konferenz, in der ich dann bis mittags verweilte. Darauf konnte ich mit Selina und Christo, einem Bekannten von Priscilla, meine Handykarte besorgen und dann einen Trip durch Colombo starten. Zuerst ging es zur Küste an der ein Bild entsteht, was einen echt beeindrucken kann. Mitten aus der Stadt rausgeschnitten (so sieht es für mich aus) liegt eben dieser Streifen Sand, an dem Familien im Wasser toben, Jugendliche Rugby spielen, jeder Drachen steigen lässt und einfach alles anders ist als 50 Meter weiter in der staubigen Stadt. Leider kann man die riesigen Touristen-Hotels nicht übersehen und für komplett schöne weiße Strände und blaues Wasser muss man Colombo verlassen. Wir sind dann noch weiter gezogen und haben uns die Innenstadt ein bisschen angeschaut. Irgendwie ist auf den Straßen und im Verkehr in Colombo sehr viel los, aber bisher wirkten die Geschäfte und Häuser (also alles abseits der Hauptstraßen) eher leblos und mehr aufrechterhalten als genutzt. Ich glaube Colombo entwickelt sich einfach eher zu einem Wirtschaftszentrum, als eine lebendige Stadt zu sein. Dennoch hat es natürlich schöne Ecken : Eine versteckte Eisdiele, den bereits benannten Strand, einen Tempel am See und andere versteckte Ecken.

 

   

Tag 4 – Theater mit Naomi

Morgens ging es an diesem Tag früher los, denn wir (Selina und Ich ) besuchten Naomi in einer Mädchenschule. Dort leitete sie gerade ein Theaterstück an (Aladin) und wir konnten diese Proben einige Stunden verfolgen. Die Kinder sprangen, krabbelten, tanzten und riefen durcheinander, wodurch ein Riesen Chaos entstand. Als wir das Stück im ganzen gesehen hatten, war es sehr lustig und auch nicht mehr so chaotisch. Besonders gut waren die Schauspielerinnen des Aladin, des treuen Äffchens und des Teppichs. Ich glaube die Kinder haben schon bei den Proben sehr viel Spaß und somit wird es den Zuschauern auch gefallen.

Viel mehr ist an dem Tag auch nicht passiert, da ich doch recht Müde war (mal wieder) und dann ins Gästequartier zurück ging. 

 

Tag 5 – Bericht über Sri Lanka & Tamil

An diesem Morgen erhielten wir eine Einleitung in die Geschichte Sri Lankas. Das war sehr spannend da alle Themenfelder abgedeckt und einfach ein grober Überblick über das Land gegeben wurde. Wir durften dann noch einige Fragen stellen, welche sehr ehrlich beantwortet wurden. Mit in dieser Runde saß auch die Vertreterin aus England und eben einige Mitarbeiter der Kirche.

Auf diesen Bericht folgte eine kurze Einleitung in die Sprache „Tamil“, welche meiner Meinung nach sehr schwer ist. Wir sollten selber Begriffe und Fragen raussuchen, die wir erst mal gerne lernen würden. Mittlerweile kann ich zwar Leute begrüßen, aber ob ich die Sprache jemals ganz lernen kann, wird sich noch zeigen.

 

Zusammengefasst waren die ersten Tage recht erholsam. Ich hatte noch nicht viel zu tun und soll mich wohl die ersten zwei Wochen einleben.  Einleben heißt: Leute kennen lernen, Stadt erforschen, Sprachen ankratzen und ankommen. Danach geht es für mich 3 Monate nach Paranthan, dort soll ich bei einem „Farming-Project“ Erfahrungen sammeln können und selber natürlich auch bestmöglich mithelfen. Falls bis dahin noch was passiert schreibe ich euch. Dieser Bericht über die ersten 5 Tage, beschreibt erstmal meine Situation hier. Ich werde nicht über jeden Tag erzählen, sondern in den folgenden Berichten die Tage zusammen fassen, außer es ist etwas Spannendes passiert. Wer Genaueres über bestimmte Themen/Erlebnisse wissen will, kann mir gerne schreiben.

Grüße Finn


 

 

 

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