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Colombo – Es war einmal...

Autor: Finn | Datum: 10 Februar 2014, 09:56 | 0 Kommentare

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Hier ein paar Ereignisse und Tage von denen ich euch gerne erzählen würde. Diese sind mittlerweile schon einige Zeit zurück liegend. Sie sind in der Anfangszeit bis zum 15 September passiert.

In diesem und den folgenden Einträgen, werden die Bilder nicht mehr auftauchen. Diese sind in Alben, passend zu den Einträgen hochgeladen.

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Logos Hope


Durch eine Einladung von unserem Bekannten , Christo, befanden Selina und Ich uns eines Nachmittags am Galle Face Green Strand und warteten auf die Kirchenjugend (von Christo), die uns begleiten sollte. Ziel war das Schiff „Logos Hope“, über das ich ein bisschen schreiben werde. Ich hatte selber leider wenig Zeit mehr über den Hintergrund des Schiffes, bzw. der Arbeit zu Erfahren, deshalb entschuldigt die möglichen Wissenslücken ;)

 

Die Grundidee:

 

Das Schiff beherbergt Freiwillige aus der ganzen Welt (ich glaube mehr als 150) und macht auch überall auf der Welt, Stationen auf. Sobald es an einem Hafen liegt, bietet es einen Markt an, auf dem man für ein bisschen Geld, Bücher kaufen kann. Die restlichen Tage des Aufenthaltes im jeweiligen Land, helfen die Freiwilligen bei verschiedenen Projekten (arbeiten mit Kindern, restaurieren Gebäude). Wer mehr über dieses Projekt erfahren will, sollte auf die Internetseite gehen, nicht das ich hier noch was falsches erzähle.

 

Was wir erlebt haben:

 

Nach dem wir die Karten gekauft haben, ging es rauf auf das große Schiff. Wir wurden freundlich begrüßt und es ging mit einer Einleitung und Einweisung in den Büchermarkt los. Dann konnten wir in den verschiedenen bereichen es Marktes stöbern und hatten unbegrenzt Zeit uns um zu schauen. Auf den Bildern kann man sehen, dass der ganze Markt sehr schön aufgebaut war und auch der Rest des Schiffes war gut Organisiert. Es gab Bücher aus allen Bereichen, so konnte ich auch eines finden : „Master and Commander“ (mittlerweile hat sich der kauf mehr als gelohnt). Während die anderen weiter in dem Markt verbracht haben, bin ich weitergegangen, um dann festzustellen, dass das auch schon alles war. Das heißt ich konnte noch ein kurzes Gespräch mit einer Deutschen-Freiwilligen führen und dann draußen auf den Rest der Truppe warten....

Mir gefiel der Ausflug eigentlich ganz gut und vielleicht können die Bilder euch einen kleinen Eindruck bieten.

 

Colombo bei Nacht

 

Was passiert in Colombo eigentlich in der Nacht ? Das was ich bisher sehen konnte, war gemütlich, entspannt, also weniger aufregend. Es gibt verschiedene Cafes, Restaurants und Pubs in denen man seine Zeit verbringen kann und auch einen deutschen, in dem man dann auch mal unter Freunden ein deutsches Bier trinken kann. Aber nicht nur das Essen, die Getränke und die Schlagermusik im Pub können einen festhalten und erst spät gehen lassen. Es gibt auch live Bands, Tanzabende und vieles mehr was es zu erkunden gibt. Das konnte ich bisher noch nicht entdecken, werde aber vielleicht später noch mal einen kurzen Bericht über die Abende hier schreiben. Sonst kann man den frühen Abend bei Sonnenuntergang an den Stränden (Mount Lavinia Bilder) verbringen, oder mit dem Tuk Tuk durch die Stadt düsen. Zu lang kann es sowieso nicht werden, da am nächsten Tag die Arbeit wartet ;)

 

Verplappert

 

Ein weiterer guter bekannter, Ravi, hat mich an einem Tag eingeladen, zu einem Tanzabend mit zu kommen. Ich dachte mir, dass das bestimmt lustig wird und habe es gleich zu Beginn geschafft mich zu verplappern. Also habe ich versehentlich erzählt (ohne über die Folgen nach zu denken) das ich auch schon mal Standart tanzen gelernt habe und das veranlasste ihn, den ganzen Abend, Tänzerinnen für mich zu organisieren. Das Problem waren auch weniger die Tänzerinnen, sondern eher, dass diese besagten Tanzerfahrungen von mir schon einige Jahre her sind. Insgesamt war der Abend jedoch echt unterhaltsam und mal abgesehen von mir waren auch echt richtig gut Tänzer und Tänzerinnen anwesend. Ich würde zusammengefasst mal sagen, ich wollte mich nicht ins Rampenlicht drängen und niemanden verunsichern, deshalb habe ich meine eigentlichen Profi-Schritte nicht zeigen können. Es lag natürlich nicht an fehlendem Talent oder verlorengegangenem Wissen.

 

 

Elders Home


An einem Abend, wurden Selina und Ich ins Altersheim gebracht. Die Frauen im Heim haben uns herzlichst aufgenommen, wir konnten lange mit ihnen reden und auch das Abendbrot gemeinsam genießen. Auf den bequemen Sofas saßen wir also, die Zeit rannte nicht davon und alle Themen von Mozart und Tschaikowski bis zu den bekannten in Köln (der Frau die gut Deutsch sprechen konnte, sie lebte vor langer Zeit in Deutschland)  konnten besprochen werden.  Ein Foto wurde geschossen, viele Lieder gesungen, wobei die einzige Männer stimme im Raum, die Lieder eben leider nicht kannte... (was dann auch bestimmt auffiel).

Dann endete unser Besuch.

Es war wirklich ein toller Abend und die Zeit verlief eigentlich viel zu schnell :D  Die Frauen (ausschließlich) waren sehr freundlich und auch sonst gefiel mir die Einrichtung echt gut.

Da die eigenen Eltern schon graue Haare bekommen, muss man sich ja umschauen !

 

 

James Bond


Hier ein kleiner Abschnitt über eine echt lustige Fahrt. Nach einer langen Planungsphase über das Youth Center, will mich Ravi netterweise nach Hause bringen. Leider haben wir an diesem Abend (sonst eigentlich immer) keinen 2ten Helm. Das hieß also wir müssen aufpassen, da die Polizei sonst den Führerschein für einen Tag sperrt und es Geld kostet. Es geht also los, die ersten Seitenstraßen verdecken unsere teuflische Tat und wir können unbemerkt die ersten Kilometer hinter uns bringen. Problematischer Weise wohne Ich an einer Hauptstraße, also müssen wir auf eine Kreuzung zu fahren. Kein Problem, wir halten uns links neben dem Bus (die Polizei ist rechts am Wegesrand) und fahren im gleichen Tempo los. Noch einmal umdrehen und zack sind wir durch. Währenddessen fällt mir, warum auch immer, James Bond ein und nachdem ich das Ravi mitteilte, fahren wir, die Titelmelodie summend durch die Nacht der Hauptstadt. Noch ein zwei „Cover the right side“ , „Cover the left side“ rufe, wenn die Wachposten kamen und schon sind wir zu Haus. Das war verdammt lustig :D


 

Ameisen Angriff


Ein kurzer Ausflug in die Dummheit meiner Person. Ich fotografiere also aus Langeweile (Morgens, in der Zeit vor einem Treffen) die Ameisen in dem Baum vor dem Balkon meines Hauses. Die krabbeln überall in den Blättern herum und es sind rote, große, eben unangenehme Ameisen. Dann fällt mir auf das auf dem Mauerstück darunter noch viel, viel mehr sind. Also gehe ich mit meinem objektiv näher und näher an die Mauer heran und warte bis das Bild scharf wird. Das dauert einige Zeit und mir juckt es schon auf dem Kopf. Ich habe natürlich nicht verstanden das ich unter dem Ast stehe und Ich glaube keiner kann sich vorstellen, wie lange ich gebraucht habe zu verstehen das massig Ameisen vom diesem vorher fotografierten Ast, auf meinen Kopf sprangen, die Schultern erforschten und unters T-Shirt krabbelten. Also verbrachte ich den Rest der Freien Zeit damit, eine Art Tanz zu vollführen um so die Ameisen los zu werden (ich wette meine Nachbarn hatten Spaß an dem Tag). Naja, die Fotos sind wenigstens vorhanden.


 

Das Youth Center


Zurzeit versucht die Methodist Church und in dem Sinne auch meine Organisatorin (des FD Vorort) , ein Jugendzentrum ein zu richten. Wir hatten schon einen Abend an dem ich teilnehmen durfte, indem Finanzen und Ideen besprochen wurden. Das Jugendzentrum soll natürlich ein Treffpunkt der Jugendlichen sein, diese miteinander Verbinden und natürlich auch einen engeren Bezug zur Methodist Church herstellen. Ich bin gespannt wie sich das entwickelt und ob ich selber vielleicht einen Teil meiner Zeit in dem Zentrum arbeiten werde.

(mehr dazu im II. Rundbrief)


Der Sonntag mit Ravi


An diesem Sonntag wollte ich ganz gerne Ravi in seine Gemeinde begleiten, deshalb holte er mich morgens (ich glaube es war gegen 7) ab und wir fuhren ca 30 Minuten durch Colombo.

Vor dem Gottesdienst trafen wir noch kurz die Jugend, die dieses mal den Gottesdienst gestalten sollten. Das taten sie auch , indem sie selber Lieder sangen und verschiedene andere Sachen vorbereitet hatten. Leider kann ich nicht ganz so viel von diesem Gottesdienst erzählen, da es alles in Tamil war und ich relativ wenig verstehen konnte ;) Aber es war ganz schön gestaltet und auch echt interessant. Danach durfte ich noch an dem Jugendtreff teilnehmen, an dem an diesem Tag Geschichten geteilt wurden und sonst über den Glauben, eigene Erfahrungen und das Leben gesprochen wird. Nach einer Weile haben wir uns dann verabschiedet und sind Mittagessen gegangen. Das war ein schöner Einblick in eine der vielen Gemeinden Colombos.

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 Denkt an die Bilder im Album

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Das waren also die Wochen in Colombo. Bald werde ich längere Zeit dort verbringen, dann kann ich genaueres über Atmosphäre, Leute, Geschäfte, Essen usw. erzählen. Der nächste Bericht ist über meine Stelle, von der ich genau diese Sachen berichte, da ich dort für nun 2 1/2 Monate gelebt habe.

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